
27.01.2026 ● cr
Finde deinen Traumjob - 6 Tipps, die dabei helfen
Feuerwehrmann, Leichtathletik-Weltmeister, Prinzessin, Boxer, Influencer oder Polizist – als Kind wusstest du ganz genau, was du werden wolltest. Und jetzt wird es ernst.
Feuerwehrmann, Leichtathletik-Weltmeister, Prinzessin, Boxer, Influencer oder Polizist – als Kind wusstest du ganz genau, was du werden wolltest. Nur wenn du jetzt vor der Berufswahl stehst und zwischen hunderten möglichen Berufen wählen kannst, wird es schwieriger.
Aber keine Angst, immerhin gibt es unzählige Angebote, die dich bei deiner Berufsorientierung unterstützen. Anfangen solltest du jedoch erst einmal bei dir selbst. Es gibt viele Wege, um dir selbst klarzumachen, welche Berufe die richtigen für dich sind.
Mit 6 Tipps zur richtigen Entscheidung
- Hobbys und Interessen
Was ist das Wichtigste am Beruf? Er muss dir Spaß machen! Deshalb ist es sinnvoll, dir zunächst deine Hobbys und Interessen vor Augen zu führen. Bist du sportlich, kreativ oder musikalisch? Engagierst du dich ehrenamtlich, vielleicht in sozialer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen? Oder beschäftigst du dich in deiner Freizeit gerne mit dem Computer? Deine Hobbys können zusätzlich zu deinen Interessen wertvolle Informationen zu deinen Fähigkeiten und Stärken liefern.
2. Schulfächer
Deine Schulfächer sind ebenso eine gute Hilfe bei deiner Berufswahl. Dabei zählen nicht nur deine Noten. Es ist auch wichtig, welche Fächer dir Spaß machen und wo dir das Lernen besonders leichtfällt. Beziehe dich dabei nur auf die Fächer und nicht auf Lehrkräfte.
3. Praktische Erfahrungen
Praktika oder Nebenjobs sind eine gute Möglichkeit, um einzuschätzen, ob dir ein Beruf gefällt oder nicht. Wenn du als Schülerin oder Schüler bisher noch keine praktische Erfahrung sammeln konntest, bieten sich Aktionstage wie der Girls‘ oder Boys‘ Day an. Alternativ kannst du auch deine Ferien nutzen, um ein Schülerpraktikum zu machen. So bekommst du ein gutes Gefühl dafür, welche Tätigkeiten dir gut gefallen. Zeitgleich lernst du interessante Unternehmen in deiner Region kennen. Freie Praktikumsplätze findest du übrigens auch ganz leicht über unsere Suchmaschine.
4. Stärken und Schwächen
Die Frage mag nach einem Klischee klingen, trotzdem ist sie sehr hilfreich! Mit Fragen zu deinen Stärken und Schwächen bekommst du einen guten Einblick in deine Eignung für einen Beruf. Gute Beispielfragen sind: Bist du redegewandt und extrovertiert oder eher introvertiert? Bist du eher ein Denker oder ein Macher? Was kannst du besonders gut bzw. weniger gut? Gibt es Situationen, in denen du dich unwohl fühlst? Welche Tätigkeiten bereiten dir Kopfzerbrechen? Sinnvoll ist es auch, deine Eltern oder Freunde zu deinen Stärken und Schwächen zu befragen, da sich die Fremdeinschätzung häufig von der eigenen Selbsteinschätzung unterscheidet.
5. Gesundheitliche Eignung
Auch deinen gesundheitlichen Zustand solltest du bei der Berufswahl in Betracht ziehen. Hast du eventuell Allergien oder Unverträglichkeiten, die die berufliche Tätigkeit mit Lebensmitteln oder Chemikalien unmöglich machen? Oder leidest du an Höhenangst, sodass eine Ausbildung als Dachdeckerin oder Gerüstbauer für dich nicht in Frage kommt?
6. Alternative Berufe
Du hast einen interessanten Ausbildungsberuf gefunden, der jedoch nicht in deiner Region ausgebildet wird? Vielleicht erfüllst du auch nicht alle Voraussetzungen? Das ist gar nicht schlimm, es gibt schließlich in jeder Branche weitere Ausbildungsberufe, bei denen ähnliche Aufgaben anfallen und die du möglicherweise bisher einfach noch nicht kanntest.
Deutschland hat laut Agentur für Arbeit über 320 anerkannte Ausbildungsberufe zu bieten - ein Rekordwert im weltweiten Vergleich.



