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Zwei Frauen sitzen an einem Tisch und sprechen miteinanderDer Brandenburger Arbeitsmarkt kennzeichnet sich durch eine hohe Nachfrage nach qualifizieren Arbeitskräften. (Symbolfoto)

16.02.2024 bluum

Arbeitslosenquote in Brandenburg: Weiterhin hohe Nachfrage nach Fachkräften

Brandenburg ist ein spannendes Bundesland – auch was die Jobmöglichkeiten und Karrierechancen betrifft. Nicht nur rund um Berlin – im sogenannten Speckgürtel – hält der Arbeitsmarkt Jobs in allen Bereichen bereit. Brandenburger Unternehmen suchen Personal, gleichzeitig bleibt die Zahl der offenen Stellen relativ stabil. Erfahre hier, wie es um die Arbeitslosenquote und den Arbeitsmarkt im nordöstlichen Bundesland steht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Arbeitslosenquote in Brandenburg lag 2023 bei 5,9 Prozent, was einem Niveau von vor der Pandemie entspricht.
  • In den Landkreisen, die direkt an Berlin angrenzen, liegt die Zahl erwerbsloser Menschen niedriger als im Rest des Bundeslands.
  • Auf dem Brandenburger Arbeitsmarkt gab es Ende 2023 mehr als 24.000 offene Stellen.

 

Inhaltsangabe

Wie hoch ist die Arbeitslosigkeit in Brandenburg?

Die Arbeitslosenquote in Brandenburg: Entwicklung

Arbeitsmarkt in Brandenburg und die Nähe zu Berlin

Fazit

 

Wie hoch ist die Arbeitslosigkeit in Brandenburg?

Die durchschnittliche Arbeitslosenquote in Brandenburg lag 2023 bei 5,9 Prozent. Zum Ende des letzten Quartals 2023 waren in Brandenburg knapp 80.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Landkreise und Städte mit den prozentual meisten arbeitslos gemeldeten Menschen waren:

  • die Uckermark, 
  • die Stadt Brandenburg an der Havel,
  • Frankfurt (Oder),
  • Cottbus sowie 
  • der Kreis Oberspreewald-Lausitz.

Die geringsten Arbeitslosenquoten verzeichneten die Landkreise Dahme-Spreewald, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming und Oberhavel. Die Landeshauptstadt Potsdam lag im Mittelfeld mit einer Arbeitslosenquote von 5,4 Prozent im Dezember 2023.

Die Arbeitslosenquote in Brandenburg: Entwicklung

Bis einschließlich 2012 lag die Brandenburger Quote immer im zweistelligen Bereich, wobei sich die Tendenz ab 2005 stark verbessert hat. Damals lag die Arbeitslosenquote in Brandenburg noch bei 18,2 Prozent und damit höher als beispielsweise 1994 und 1998 (14,5 beziehungsweise 17,6 Prozent), 2012 schließlich bei 10,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote in Brandenburg 2019 wurde mit 5,8 Prozent der bis dahin niedrigste Stand erreicht.

Doch mit der Corona-Pandemie2020 kletterte diese Zahl wieder (Arbeitslosenquote in Brandenburg 2020: 6,2 Prozent), was mehrheitlich dem zeitweise geschlossenen Einzelhandel und den ebenfalls nicht geöffneten Gastronomiebetrieben geschuldet gewesen sein dürfte. Doch schon 2021 hat sich der Arbeitsmarkt in Brandenburg erholt gezeigt. Die Arbeitslosenquote in Brandenburg fiel 2021 wieder auf unter sechs Prozent, während die Arbeitslosenquote in Brandenburg 2022 bei nur noch 5,6 Prozent lag.

Setzt man die Zahlen in Relation zur gesamten Republik, liegt der Wert Brandenburgs oftmals knapp über dem Durchschnitt. Gleiches gilt für die Prognose. Während die Arbeitslosenquote in Brandenburg im Januar 2024 auf 6,4 Prozent anstieg, ist für die gesamte Arbeitslosenquote in Deutschland die Prognose, dass sie 2024 sinken wird. Expert*innen gehen von einer Quote von 5,5 Prozent aus. 

Arbeitslosenquote in Brandenburg zum Jahresbeginn 2024

Arbeitsmarkt in Brandenburg und die Nähe zu Berlin

Durch die geografische Nähe Berlins ist der ökonomische Einfluss der Metropole auf das Land Brandenburg und seine Landkreise nicht zu unterschätzen. Zwar lag die Arbeitslosenquote in der Hauptstadt im Dezember 2023 mit 9,2 Prozent deutlich über dem Brandenburger Niveau. Doch mit etwa 20.000 offenen Stellen zieht Berlin auf der anderen Seite auch Jobsuchende aus Brandenburg an, insbesondere aus dem direkten Umland.

Doch in Brandenburg selbst – sowohl in den größeren Städten als auch in ländlichen Regionen – gibt es eine Vielzahl an Beschäftigungsmöglichkeiten, allen voran in der Landeshauptstadt Potsdam, in Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel.

Messen kannst Du das an der Anzahl der offenen Stellen, die in Brandenburg größer ist als in Berlin. Jobs gibt es in der freien Wirtschaft beziehungsweise im Handel ebenso wie im Bildungssektor, in der Industrie und im öffentlichen Dienst: Der Arbeitsmarkt in Brandenburg ist keinesfalls eindimensional. Viele Arbeitgeber*innen mit internationaler Reputation haben sich inzwischen in der Region angesiedelt. Hinzukommt eine bleibende Nachfrage nach Arbeitskräften in Brandenburg, wie die Agentur für Arbeit im Januar berichtete.

Gesucht werden alle Arten von Arbeitnehmenden: 

  • Vollzeit- und Teilzeitkräfte
  • Berufsanfänger*innen
  • Erfahrene
  • Quereinsteiger*innen
  • Menschen, die einen 450-Euro-Job suchen
Frau arbeitet an Laptop

Fazit: Qualifizierungen und Weiterbildungen bringen Dich weiter

Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage kämpft auch Brandenburg mit einer schwankenden Arbeitslosenquote. Allerdings bietet das vielfältige Land, welches für seine Gesundheitswirtschaft , die Metallindustrie und die Nähe zu Berlin steht, viele Chancen. Expert*innen raten Arbeitssuchenden sowie Beschäftigten deswegen zu Weiterbildungen und dem Erlangen von Qualifizierungen, um die bestehenden Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu nutzen. Bei einer großen Zahl an vielfältigen Firmen und offenen Arbeitsstellen ist die Suche nach einem neuen Job eventuell der Kickstart für Deine Karriere in Brandenburg. Denn viele interessante, vor allem internationale, Unternehmen haben ihren Sitz in in dem Bundesland im Nordosten, dazu kommen unzählige Mittelständler und kleinere Firmen. Wenn Du unser Jobportal nutzt, ist die nächste berufliche Chance nur ein paar Klicks entfernt!

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